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Essenszusteller verabschiedet sich: Deliveroo stellt Geschäft in Deutschland noch in dieser Woche ein

Am 16. August fahren die Mitarbeiter zum letzten Mal: Deliveroo stellt sein Geschäft in Deutschland ein. Im Jahr 2013 wurde die Firma gegründet. Nun will sie verstärkt andere Märkte in den Mittelpunkt stellen.

Deliveroo

Die Radtour ist beendet. Deutschlands Straßen verlieren ihre türkisen Essenslieferanten von Deliveroo

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Man hat sich bereits an sie gewöhnt. Sie sind türkis und rasen auf Fahrrädern durch die Städte: Lieferanten von Deliveroo. Das Ganze soll nun jedoch ein Ende haben. Der Essenslieferant verabschiedet sich vom deutschen Markt.

Deliveroo wolle nun verstärkt andere Märkte in den Fokus nehmen, nachdem sich der Umsatz dort verdoppelt habe, teilte das Unternehmen am Montag zur Begründung mit. Dabei gehe es um andere europäische Länder sowie die Asien-Pazifik-Region. Das Geschäft in Deutschland werde mit Ablauf des 16. August eingestellt. Deliveroo habe dafür gesorgt, dass Fahrer, Restaurants und Mitarbeiter "angemessene" Vergütungs- und Kulanzpakete erhielten, hieß es ohne nähere Details.

Deliveroo und die Konkurrenz

Im deutschen Markt der Essenlieferdienste ist der Konkurrent Takeaway.com aus den Niederlanden besonders stark. Takeaway fügte im Frühjahr zu seine Marke Lieferando das Deutschland-Geschäft von Delivery Hero hinzu. Nach der Übernahme gehören zu der Gruppe neben Lieferheld auch Pizza.de und Foodora. Deliveroo mit Hauptsitz in London wurde 2013 gegründet und ist nach dem Ausstieg in Deutschland noch in 13 Ländern aktiv.

deb / DPA
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