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Skurriler Schnappschuss: Da steht ein Pferd auf dem Bahnsteig! Brite sieht Pony, das auf den Zug zu warten scheint

Jeden Tag pendelt Will Mapplebeck zur Arbeit. Als er eines Morgens aus dem Bahnfenster schaut, traut er aber seinen Augen kaum: Am Bahnhof steht ein geschecktes Pferd und schaut neugierig dem Zug hinterher.

Es war morgens, kurz nach acht. Will Mapplebeck aus England war auf dem Weg zur Arbeit. Wie jeden Morgen fuhr er mit dem Zug. Die Bahn hielt auch an einem kleinen Bahnhof im Nordwesten Englands, in einem Örtchen namens Brockley Whins. Als Mapplebeck hier aus dem Fenster schaute, traute er seinen Augen kaum: Auf dem Bahnsteig stand ein – Pferd.

Das Tier kam aus dem Durchgang zur Eingangshalle getrottet und sah neugierig dem langsam wegfahrenden Zug hinterher. Ein bisschen wirkte es, als sei es gerne eingestiegen und mitgefahren. Sofern der Schnappschuss des überraschten Bahnpendlers eine Kategorisierung zulässt, handelte es sich beim Ross an der Regionalbahn um ein geschecktes Kaltblutpony der Rasse Tinker, die in Großbritannien sehr beliebt ist.

Das Pferd schaute neugierig dem Zug hinterher

Nicht nur Will Mapplebeck bemerkte den ungewöhnlichen Gast am Bahnsteig. Auch andere Mitreisende sahen das Tier. Einige reagierten amüsiert – andere besorgt. Und auch Will, der das Bild via Twitter teilte, merkt an: "Wenn du denkst, dass du beim Bahnfahren schon alles gesehen hat ... Ein Pferd, heute morgen in Brockley Whins. Lustig, aber auch potenziell gefährlich für das Tier. Andere Passagiere haben es dem Zugpersonal gemeldet."

Da der kleine Bahnhof in Brockley Whins nicht mit Personal besetzt ist, rückten daraufhin Mitarbeiter der Bahngesellschaft aus, um nach dem Pferd zu sehen. Damit weder das Tinker-Pony noch Bahnreisende in Gefahr gerieten, wurden alle hier verkehrenden Züge angewiesen, so lange in dieser Region langsamer zu fahren als üblich und auf das eventuell frei herumlaufende Tier zu achten.

Die Bahn sandte Personal aus, um das Tier zu finden

Doch die Gefahr war längst gebannt, als das Bahnpersonal am Bahnhof eintraf: Passanten hatten das gefleckte Pferd bemerkt und zurück auf eine benachbarte Weide gebracht, von der es offenbar ausgebüxt war. Es hatte sich gutmütig von den Fremden dorthin zurückführen lassen. So ging diese Geschichte also glücklicherweise glimpflich aus. Zurück bleiben ein Pferd, das ein kleines Abenteuer erleben und vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben einen Bahnhof und vorbeifahrende Züge sehen konnte – und ein ziemlich lustiges Foto.

Quelle: "Metro UK"

wt
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