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Geständnis vor Gericht: Frau tötet Nachbarn und kassiert jahrelang seine Rente

Vor dem Mageburger Landgericht hat eine Frau gestanden, ihren Nachbarn getötet und jahrelang seine Rente kassiert zu haben. Unklar ist, ob die Tat bereits verjährt ist, weil der genaue Todeszeitpunkt nicht feststeht.

Die Angeklagte nimmt vor dem Magdeburger Landgericht neben ihrem Verteidiger Platz

Die Angeklagte nimmt vor dem Magdeburger Landgericht neben ihrem Verteidiger Platz

DPA

Eine heute 62-Jährige hat im Prozess um den gewaltsamen Tod eines alten Mannes gestanden, den Senior getötet und jahrelang seine Rente kassiert zu haben. Die Frau erklärte vor dem Magdeburger Landgericht, aus Notwehr gehandelt zu haben. Der Mann sei ihr gegenüber sexuell übergriffig geworden, wogegen sie sich gewehrt habe. Sie habe dem Mann, den sie seit Jahren versorgt hatte, mit Messer und Beil angegriffen und getötet. Sie gab an, die Tat habe sich vor 24 Jahren ereignet.

Vorwurf lautet auf Totschlag

Die Staatsanwaltschaft wirft der Deutschen Totschlag vor. Knackpunkt der juristischen Bewertung ist der genaue Tatzeitpunkt: Die Anklage geht von Herbst 2001 aus, damals war das Opfer 81 Jahre alt. Die Angeklagte beharrt aber auf Herbst 1995 – dann wäre die als Totschlag eingestufte Tat verjährt. 

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Nach dem Tod des Mannes, der ihr Nachbar war, kassierte die Frau jahrelang seine Rente - laut Anklage mindestens von März 2004 bis September 2015 fast 105.000 Euro. Die Frau hatte die Taten bereits vor Prozessbeginn weitgehend gestanden.

tis / DPA
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